Radiologie, MRT und Nuklearmedizinische Diagnostik in Heidelberg
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Röntgen

Konventionelle Röntgenaufnahmen sind noch immer das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren zur Untersuchung von Knochen, Gelenken und Lunge.

Technisch beruht es auf der unterschiedlich starken Schwächung von Röntgenstrahlen durch verschiedene Gewebe. Das in unserer Praxis eingesetzte digitale Röntgengerät erlaubt hierbei durch seine computergestützte Technik eine deutliche Einsparung von Röntgenstrahlen gegenüber der früher gebräuchlichen analogen Filmtechnologie.

Konventionelle Röntgenaufnahmen der Knochen und Gelenke besitzen einen hohen Stellenwert in der Erkennung und Einordnung von Verletzungsfolgen, Verschleißerkrankungen, Entzündungen und Tumoren. Darüber hinaus dienen sie zur empfindlichen Erfassung von Weichteilverkalkungen. Auch neben den modernen Schnittbildverfahren MRT und CT ist das konventionelle Röntgenbild oft unverzichtbar.

 

Bestimmung des Skelettalters und Berechnung der voraussichtlichen Körperendlänge

Das Knochenalter (Skelettalter) deckt sich normalerweise mit dem chronologischen Alter eines Kindes oder Jugendlichen.

Bei Entwicklungsstörungen (z.B. Hoch- oder Kleinwuchs) kann das Knochenalter vom tatsächlichen Alter (chronologischen Alter) abweichen.

Bei der Knochenalterbestimmung handelt es sich um ein objektives Verfahren, um den Entwicklungsstand und die spätere Erwachsenengröße eines Heranwachsenden zu bestimmen.

In unserer Praxis wenden wir die aktuellste Version der Methode nach Thanner und Whitehouse (TW3) an. Dabei wird anhand einer Röntgenaufnahme der linken Hand ein computergestützter Vergleich mit einem großen Normalkollektiv durchgeführt. Das Verfahren kann ab einem Alter von ca. 5 Jahren eingesetzt werden.

Erforderlich sind Angaben zum Geschlecht (männlich/weiblich), derzeitigen Alter und der aktuellen Körpergröße des Kindes. Bei Mädchen ist anzugeben, ob bereits die Regelblutung eingesetzt hat.

Die Auswertung der Röntgenaufnahme der linken Hand mit Bestimmung des Knochenalters und der prospektiven Endlänge kann in der Regel nicht sofort erfolgen. Die Benachrichtigung über das Endergebnis erfolgt in jedem Fall zeitnah.

Das Verfahren ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) enthalten. Die Abrechnung dieser Wunschleistung mit Röntgenbild, schriftlicher Auswertung und Befundbericht erfolgt nach der aktuellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 38,- €. Die privaten Krankenkassen (PKV) bezahlen die Untersuchung üblicherweise anstandslos.