Radiologie und MRT in Heidelberg

Deutsch English Francais

Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 08:00 bis 18:00 Uhr
  Contact+49 (0) 6221 470153

MRT

Die Kernspintomographie (MRT) erzeugt kontrastreiche Schnittbilder der jeweiligen Körperregion nur mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Hierbei kommt es zu klopfenden oder knatternden Geräuschen während der Untersuchung. Ionisierende Strahlen (wie beim Röntgen oder der Computertomographie) kommen bei der MRT nicht zur Anwendung.

Kontrastmittel werden für die orthopädische Diagnostik von uns relativ selten benötigt. Falls erforderlich, setzen wir MRT-Kontrastmittel mit einem äußerst geringen Unverträglichkeitsrisiko ein.

Auch wenn keine fruchtschädlichen Effekte der MRT bekannt sind, wird allgemein empfohlen, eine MRT in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft nur in dringlichen Fällen durchzuführen.

Eine MRT-Untersuchung mit unserem Hochfeld-MRT-Gerät verbietet sich bei

  • Herzschrittmacher oder intrakorporalem Defibrillator
  • frischen Gefäßclips oder Stents, insbesondere an Herz- oder Hirngefäßen, während des ersten halben Jahres nach Einbringung
  • Metallsplittern in kritischen Körperregionen (Gehirn, Auge, Rückenmark, Nerven- oder Gefäßnähe)
  • Innenohrimplantat (Cochlea-Implantat)
  • metallischem Steigbügelimplantat
  • implantierter Medikamentenpumpe.

In unklaren Fällen sprechen Sie uns bitte schon vor der Vereinbarung eines MRT-Termins hierauf an.

Bei Angst in beengten Räumen (Klaustrophobie, Platzangst) kann ein direkt vor Untersuchungsbeginn von uns intravenös gegebenes, beruhigendes Medikament diese Angst und Anspannung zuverlässig beseitigen. Allerdings ist danach die aktive Teilnahme am Straßenverkehr vorübergehend nicht möglich.
Teilen Sie uns bitte eine bekannte Platzangst schon bei der Terminvereinbarung mit.

 

RadPath

Eine neuartige und effektive Methode der interaktiven Diagnostik in der muskuloskelettalen Radiologie stellt das RadPath-System dar. Das RadPath-Forum ist eine digitale Plattform der Deutschen Gesellschaft für Muskuloskelettale Radiologie (DGMSR) zum Austausch von schwierigen Röntgen- und Kernspinaufnahmen oder unklaren Befunden zwischen erfahrenen MSK-Radiologen. Ziel ist es, komplexe Fälle aus der täglichen Praxis interkollegial zu erörtern und einer abschließenden Diagnose zuzuführen. Teilnehmer sind MSK-Radiologen mit universitärem Spektrum, Kollegen aus peripheren Krankenhäusern und niedergelassene Radiologen, wo die muskuloskelettale Diagnostik traditionell einen hohen Stellenwert hat.

Termin online buchenDoctolib